Ein Jahr hat die Länge von 365 Tagen, 5 Stunden, 48 Minuten und 45 Sekunden. Das sind 365,2421875 Tage. Da dies etwas unpraktisch zu rechnen ist, hat man dem normalen Jahr eine Länge von 365 Tagen gegeben, dem Schaltjahr 366 Tage. Hinzu kommt bei Schaltjahren der 29. Februar als Schalttag, den es in einem normalen Jahr nicht gibt. Ein Schaltjahr ist alle 4 Jahre, jedoch alle 100 Jahre nicht, dann aber alle 400 Jahre doch. Das Jahr 1900 war also kein Schaltjahr, 2000 schon.
Dieses Jahr 2025 ist kein Schaltjahr. Das letzte Schaltjahr war 2024, das nächste wird 2028 sein.
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Die Tatsache, dass die Länge eines Jahres nicht ohne Rest durch die Länge eines Tages teilbar ist, war schon in der Antike bekannt. Der Schalttag am 29. Februar wurde zur Behebung dieses Problems im Jahr 45 vor unserer Zeitrechnung von Julius Cäsar im Zuge der Einführung des julianischen Kalender festgelegt. Dieses verbesserte den Kalender enorm und schob das Problem der nicht genau passenden Tage um mehrere Jahrhunderte in die Zukunft. Aber ein viertel Tag (sechs Stunden), welcher durch den Schalttag alle vier Jahre verzögert wird, ist halt doch etwas mehr als 5 Stunden, 48 Minuten und 45 Sekunden. Und irgendwann machte sich der Fehler insofern bemerkbar, als dass die Tage im Jahr an einem anderen Punkt im Jahreszeitenzyklus lagen. Der julianische Kalender war alle 128 Jahre um einen Tag zu langsam. 1582 wurde von Papst Gregor XIII der gregorianische Kalender eingeführt, in diesem Jahr folgte auf den 4. der 15. Oktober, man holte also zehn Tage wieder auf. Es brauchte gut 200 Jahre, bis sich dieser weltweit durchsetzte. Die Lösung, dass alle 100 Jahre kein Schaltjahr ist, aber alle 400 Jahre dann doch, bildete ziemlich gut die wahre Tageslänge in ein Jahr ab, aber nicht völlig exakt. Der gregorianische Kalender ist alle 3231 Jahre um einen Tag zu langsam, so dass in ferner Zukunft ein Tag im Kalender übersprungen werden muss. Vermutlich wird es dann ein Schalttag sein, der nicht stattfindet.